Tagebuch eines Nichttrinkers (2)

08. Juni 2013

Seit einer Woche läuft nun das Projekt Alkoholfrei. Wie im letzten Eintrag versprochen, möchte ich euch aber zunächst von einem Erlebnis direkt vor Beginn des eigentlichen Monats berichten. Mitte der letzen Maiwoche ging es auf Betriebsausflug. Es war natürlich abzusehen, dass dies eine große Herausforderung darstellen würde. Das eigentliche Projekt hatte ja auch noch nicht angefangen und ich hatte schon den ersten „Ärger“ allein in der kurzen Probierzeit (siehe letzter Eintrag).

Ich nahm mir also vor, auf dem kompletten Ausflug nichts alkoholisches zu trinken. Deshalb sagte ich auch meinem Kollegen, dass ich ihn mit dem Auto mitnehmen könnte zum Treffpunkt an dem der Bus für uns bereitstand. Bis zur Frühstückspause hielt ich mich auch wacker an meine selbstauferlegte Enthaltsamkeit. Dann haben die Leute vom Hotel allerdings gewaltig provoziert. Am fertig gedeckten Frühstückstisch stand für JEDEN ein Glas Sekt bereit. Schon fertig. Ansonsten gab es nur Kaffee und Saft, aber für den Saft kein Glas. Woraus hätte ich den also trinken sollen? Nachdem ich mich noch ein bisschen geziert hatte, gab ich schließlich der Versuchung nach und lehrte mein Glas. Damit war dann auch klar, dass es jetzt recht egal wäre, ob ich trinke oder nicht, denn gegen meinen Grundsatz hatte ich ja nun schon verstoßen.

Etwas später machten wir dann eine Schifffahrt und ich beschloss unserer kleinen Runde eine selbige zu spendieren. Alle anderen hatten dann natürlich das Bedürfnis nachzuziehen und so sah es am Ende dann so aus:

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Schnappes

Soviel zu meinem Plan. Es gab noch das ein oder andere Radler und ich war recht froh, dass der Bus dann direkt bei uns Halt machte und wir uns nicht abholen lassen mussten. Ich wäre zwar vermutlich dann wieder fahrtüchtig gewesen, aber man muss es ja nicht riskieren.

Im dritten Teil erzähle ich euch dann von meiner ersten Woche komplett ohne einen Schluck Alkohol. Der Artikel erscheint morgen mittag.

на сдорове!

Zero

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8 Kommentare zu “Tagebuch eines Nichttrinkers (2)

  1. Deiner Rechtschreibung zu folge, hast du denn Artikel doch gleich auf dem Schiff geschrieben oder?

  2. Im Artikel kann ich gerade keinen Fehler entdecken. In deinem Kommentar allerdings schon. Und der besteht nur aus einem Satz.

  3. Abgefahren, dass man in dem Hotel gar nicht gefragt wird, ob man morgens Alkohol trinken möchte, sondern dass es als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Ist das nicht völlig absurd?

    • Mehr als absurd. Noch absurder ist nur, dass ich keiner der Kollegen und Kolleginnen darüber gewundert hat. Also keiner bis auf mich natürlich.

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