Überwachung verhindert Verbrechen

Ich muss heute eine Lanze brechen. Eine Lanze für Prism und Tempora. Ohne diese Programme hätte es laut IM Friedrich (kein Codename) mindestens 7 (!) Anschläge mehr durch Terroristen gegeben. Sieben Stück. Das muss man sich mal vorstellen.

Die Überwachungsgegner kann ich kaum verstehen. Wer nichts zu verbergen hat, muss doch auch keine Angst haben. Vermutlich ist jeder Gegner von Überwachungsmöglichkeiten ein potentieller Terrorist und/oder Kindervergewaltiger.

Und genau um die Kinder sollte es uns auch viel mehr gehen. Kinder sind unsere Zukunft und brauchen den größtmöglichen Schutz. Meine Vorschläge sind eine Reihe von Änderungen, die das private und gesellschaftliche Leben nur geringfügig einschränken.

Zunächst müssen unsere Schulen sicherer werden. Angeblich sind Grundschulen bei Amokläufen wenig bis gar nicht gefährdet. Aber was passiert, wenn der erste Amokläufer dies erfährt? Klar! Dann sucht er sich eine Grundschule für seinen Amoklauf aus! Die Lösung ist ganz klar, wir müssen unsere Schulen mit Sichtschützen versehen, alles abschließen und am besten per Videokamera sämtliche Räume und Außenbereiche überwachen. Das schafft gleich auch neue Arbeitsplätze. Wenn auch zulasten des Steuerzahlers .

Bei den Schulen darf man aber keinesfalls Halt machen. Wie wir aus Studien wissen, finden die meistens Fälle von Kindesmissbrauch in der eigenen Familie statt. Daher schlage ich vor, dass wir sämtliche Privaträume (vor allem Bad und Schlafzimmer) in Haushalten mit Kindern durch die Polizei per Video überwachen lassen. Da die meisten Eltern ja nichts zu verbergen haben und sich auch immer um die Sicherheit ihrer Liebsten sorgen, sollte die Umsetzung auf wenig Gegenwehr stoßen. Die Kosten sollte auch der Steuerzahler tragen. Dem ist ja auch geholfen, wenn nicht wahllos jeder sein Kind in den Arm nehmen darf.

Außerdem sollte man jede Person ab 14 mit einem Chip versehen, den man ständig orten kann. So verhindert man, dass sich mutmaßliche Verbrecher ins Ausland absetzen können (Snowden, dieses Schwein, wäre niemals entkommen) und kann Verbrechen aufklären, da man weiß wer wann wo mit wem gewesen ist. Spricht eigentlich alles dafür. Also natürlich nur, wenn wir alle nichts zu verbergen haben. Was wir ja nicht haben.

Schönes Wochenende zusammen.

Euer Zero

Allergiker-Hinweis: Kann Spuren von Ironie enthalten. Laktose- und Konservierungsmittelfrei.

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Ihr mögt also keinen Frauenfußball…

Und weiter? Ich mag keinen Spargel. Aber ich mache da nicht so ein tierisches Geschrei darum. Jeder Depp scheint nach dem Unentschieden im Auftaktspiel der deutschen Frauennationalmannschaft bei der Europameisterschaft sein Maul aufreißen zu müssen um kundzutun, dass er Frauenfußball scheiße findet. Es fragt sich nur warum?

Sobald es um Frauenfußball geht, bemerkt man wie viele Männer in Wirklichkeit zur Gleichberechtigung stehen. Möchtet ihr ein paar Beispiele? Ich muss zugeben, dass ich die am Bodensatz vom Bodensatz herausfischen musste. Nämlich bei den Facebookkommentaren zu einem Artikel der B!LD. Da tummeln sich für gewöhnlich die Doofen. Aber lest selbst (Rechtschreib- und Grammatikfehler aus dem Original übernommen, Namen gekürzt):

Andreas F.: „Ich mag Frauen und Fußball aber keinen frauenfußball“
De A.: „aber trikottausch mögen wir alle…“
Tino S.: „Frauenfussball das ist doch schon ein Widerspruch im sich selbst .“
Andre H.: „Lieber unentschieden als verloren ? Echt jetzt ? Wie typisch Frau !Klischee erfüllt setzten 6 !“
Okan T.: „Bitte mädels spielt tennis handball volleyball aber lasst bitte den Fusball aus dem Spiel….“
Und als Kommentar darunter:
Sarina I.: „Endlich mal ein Mann, der das auch so sieh“
Björn P: „Frauen Fußball hat was von Kinder Geburtstag. Total nervig“ und „Frauen dürfen gerne Tennis spielen. Das kommt gut“
DocJoerg S.: „Die sollten mit Waschmaschinen spielen! Und BILD sollte noch mal Deutsch üben!“

Ich werde diesem geistigen Dünnschiss nicht weiter kommentieren. Aufregen kann man sich zwar darüber, aber das bringt auch nicht wirklich Seelenfrieden. Zur fehlenden Anerkennung der Gleichberechtigung kommt noch purer Sexismus. Ich musste fast kotzen, als ich diese Scheiße lesen musste. Fest steht lediglich, dass diese Leute froh sein können, dass scheiße und dumm sein, keine Schmerzen bereitet.

Ich wünsche Euch ein knallergeiles Wochenende meine gebildeten Freunde.

Zero

Tagebuch eines Nichttrinkers (6)

02. Juli 2013

Da das Wetter so schön ist und ich keine richtige Lust verspüre ellenlange Texte zu schreiben, versuche ich mich heute kurz zu fassen und rotze diesen Text einfach mal nur so hin. Zunächst mal das obligatorische:

GESCHAFFT!

Auch wenn ich gesagt bekommen habe, dass mein Vorhaben ja „total easy“ wäre, habe ich das nicht so empfunden. Gerade in der Anfangszeit und mit dem Hintergrund, dass ich in einer Gegend wohne, wo trinken dazu gehört, fiel es doch sehr schwer sämtlichen Versuchungen zu trotzen.

Am Wochenende die Party war auch richtig, richtig nett und ich habe es auch im Gegensatz zu allen anderen ohne Alkohol sehr gut ausgehalten. Besonders schön war es, dass wieder mal so viele Leute, die sich sonst so selten sehen, diesen Termin wahrnehmen konnten. Außerdem haben wir ne GmbH gegründet. Bzw. beschlossene eine zu gründen. Ich freu mich schon. Mit euch an meiner Seite, benötige ich gar keinen Alkohol um die Zeit schön zu gestalten. Und natürlich hat dieses Mal auch die Musik gestimmt. Yehaw.

Keinen Alkohol zu trinken, spart außerdem auch wirklich gut Kalorien und der Antrieb für körperlich-sportliche Aktivitäten ist auch etwas höher. Der Monat war also durchaus gelungen.Trotzdem trinke ich nachher auf Euer Wohl einen schönen Wein.

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Prost

Euer Zero

PS: Demnächst startet meine Serie – Zero probiert verschiedene Biere für die Leser. Bleibt mir daher unbedingt gewogen. Als Bonus gibt es auch wieder einen Gastbeitrag.