Heute habe ich Grund zur Freude! Die erste eigene Klausur ist sehr gut angekommen. Warum das wichtig ist? Blöde Klausurfragen können so demotivierend sein, wenn Mensch in den Unterrichtsstunden aufmerksam war, sich aktiv beteiligt hat, gründlich gelernt hat und das alles am Ende gar nicht zeigen kann.

Als ich selbst noch an Prüfungen teilgenommen habe, wurde immer wieder über Lehrende und deren Prüfungen geschimpft. Ich habe darüber nachgedacht und irgendwann gebetsmühlenartig den immer selben Kommentar abgegeben: „Stimmt, deshalb sollten wir uns bemühen, es einmal besser zu machen“. Das ist hoffentlich passiert. Zum Dank dafür bin ich beim Korrigieren das Grinsen nicht losgeworden über die offensichtliche Emsigkeit der Teilnehmenden. Wie gut, die vier Tage in die Erstellung der Klausur investiert zu haben.

Chris

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28 Days (4)

22 Tage.

22 Tage habe ich durchgehalten und dann bin ich doch schwach geworden. Am Freitag, dem 21. Tag war ich mit ein paar meiner Kollegen zum Steak essen. Danach gab es auch noch einen kleinen Umtrunk. Tapfer hab ich der Versuchung widerstanden, obwohl ich natürlich extrem provoziert wurde.

Ich bestellte ein Gemüseschnitzel mit Pommes und Pfeffersoße. Hat sehr gut geschmeckt.
Selbst den Verdauungsschnaps ließ ich gern aus. Und nachher übernahm ich gern den Fahrdienst, weil ich nix trinke.

Gestern fuhren wir dann aber endlich meinen kleinen Neffen besuchen und wurden bekocht. Mein Hunger war einfach zu groß und es gab Schweinemedallions. Und was soll ich sagen? Die schmecken noch sehr gut.

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Ich bin nicht stolz, aber ist nun mal so. Alkoholfrei bin aber immer noch.

Zero

28 Days (3)

Ich freue mich, dass ich es endlich mal geschafft habe, einen Termin einzuhalten. Die Motivation zum Schreiben habe ich eigentlich so gut wie immer, was mich abhält, sind die äußeren Umstände. Mein PC steht aktuell im Arbeitszimmer, welches räumlich nicht vom Flur getrennt ist. Dieser ist nur schwach beheizt (der Raum ist einfach zu groß um ihn warm zu halten), weswegen ich versuche möglichst wenig Zeit in diesem zu verbringen. Dennoch habe ich gemerkt, dass bloggen am Smartphone/Tablet nicht so mein Ding ist. Es bleibt also nur der Rückgriff auf den PC.

Viel Neues gibt es derweilen nicht zu berichten. Mein Gewicht konnte ich noch mal um weiter 0,5kg reduzieren. Damit stehe ich jetzt bei x-1,5kg. Wieviel davon Wasser ist, kann ich nicht sagen. Wenn ich 3 kg Ende Februar habe, bin ich zufrieden, auch wenn das Erstziel dann verfehlt würde. Vor ein paar Tagen habe ich mir außerdem ein Laufband bestellt, da ich im Herbst/Winter/Hochsommer vergleichsweise wenig nach draußen gehe. Sicherlich ändert sich das auch irgendwann mal wieder, aber im Moment ist es eben so.

Heute wird wieder vegetarisch gekocht, es gibt Zucchini-Auflauf. Wir wollten erst gefüllte Zucchini machen, haben uns dann aber umentschieden, aus diversen Gründen (z.B. sind die Zucchini etwas zu klein). Die Zutaten dafür habe ich zum ersten Mal im Internet bestellt und bei „Globus Drive“ einfach abgeholt. Insgesamt ein positives Erlebnis. Wenn man nach 10 Stunden Arbeit einfach keine Lust mehr hat, sich durch enge Supermarktgänge zu schieben und dann an der Kasse eine halbe Stunde anzustehen, ist das genau das Richtige. Abzüge gibt es allerdings für die Auswahl, im Globus Markt selbst gibt es circa 800.000 Produkte (ernsthaft!), beim Drive gibt es lediglich die 60.000 beliebtesten. Da ich immer sehr spezielle Sachen auf meiner Liste habe, wurde ich nicht zu 100% befriedigt, aber der Versuch war es mir definitiv wert. Obwohl ich eine Weile fahren muss, war ich schneller als wenn ich erst durch einen Markt direkt am Ort hätte schlendern müssen. Noch ein Pluspunkt: Ich war sehr pünktlich zur vereinbarten Abholzeit da. Meine Bestellung war noch nicht ganz fertig, ich habe circa 10 Minuten warten müssen. Dafür gab es eine Flasche Wein aus der Region gratis (die ich dann im nächsten Monat trinken werde). Die MitarbeiterInnen am Drive-In waren auch sehr freundlich und höflich.

Nächstes Wochenende fahren wir meinen kleinen Neffen besuchen. Da werde ich vermutlich wieder etliche Schnaps-Angebote ablehnen müssen. Das wird schwierig, denn mein Bruder trinkt gern und ich trinke sehr gern mit ihm. Aber mir fällt sicher was ein, vielleicht die Solidarität zur frischgebackenen Mutter.

Ansonsten habe ich mich heute ein bisschen mit unseren Blogstatistiken beschäftigt. Wer uns so besucht, seht ihr auf dem Bild unten:

Hier stehen eigentlich recht langweilige Statistiken.

Man liest uns auch in Peru und Taiwan.

Ich persönlich bin ja ein großer Statistik-Fan. Geht nicht jedem so, ist mir schon klar.

Wer uns im Netz so sucht

Wer uns so alles im Internet sucht… oder wen jemand so sucht? Mhm.

Wie man uns im Internet so finden kann... ähm ja.

Wie man uns im Internet so finden kann… ähm ja.

Bleibt fleischfrei
Zero

28 Days (2)

Eigentlich wollte ich schon letzte Woche Donnerstag posten, aber dann sind mir ein paar andere Sachen dazwischen gekommen und ich hatte anschließend keine Muße mehr, mich noch an einen Blogeintrag zu setzen. Dafür dann halt heute!

Hier könnte ihre Werbung stehen.

selbstgemachte Pizzabrötchen, natürlich vegetarisch, aber nicht gerade kalorienarm

Zunächst mal halte ich noch tapfer durch. Bisher keinen Schluck Alkohol, kein Gramm Fleisch. Heute war es schon schwierig, weil mein Arbeitskollege ein echt leckeres Menü beim Chinesen nebenan bestellt hatte, ich natürlich eine vegetarische Alternative. Die hat leider absolut nicht geschmeckt, war nicht gut gewürzt und einfach fade. Beim nächsten Mal muss ich eine weisere Entscheidung treffen.

Bei meiner Familie (bzw. Schwiegerfamilie) scheint das mit dem „kein Fleisch essen“ auch noch nicht so 100% durchgedrungen zu sein. Samstag gab es auf unsere Bestellung Spaghetti mit Tomatensoße. Da ich mich im Wohnzimmer vom Frühstück erholte, hörte ich plötzlich nebenan schimpfen. Meine Frau erzählte mir dann: „Ja, mein Vater hat Schinken in die Soße geschnitten und auf meinen Einwand, dass du zur Zeit kein Fleisch isst, meinte er sinngemäß „Hä? Ist doch nur ein bisschen Schinken!“ Ich hab dir aber gleich eine andere Soße gemacht, mit Chili.“ Hach. Tollste Frau der Welt.

Problematisch wäre vermutlich die Geburt des Sohnes meines Bruders gewesen, weil man traditionell darauf einen hebt. Nun bin ich kein sehr traditioneller Mensch, aber manche Traditionen sind ja durchaus sinnvoll (wie hier, weil mit Trinken verbunden). Der Umstand, dass wir 300 km auseinander leben, half mir sicherlich stark, dass ich mich an meine Vorgaben halten konnte.

So bin ich nun aber immer noch fleischfrei und antialkoholisch. Nur die Geschichte mit dem Gewichtsverlust hat noch nicht so richtig gezogen. Wobei die Umstellung auf Obst statt einer Mahlzeit, welche ich vor 6 Tagen vollzog, immerhin 1 kg brachte. Wir befinden uns also aktuell bei x-1. Da ich ja gerade über Abnehmen nachdenke, kommt mir ein Blogeintrag von Florian gerade recht. Hier könnt ihr diesen nachlesen, es lohnt sich wirklich sehr. Daher werde ich auch in Zukunft diese Sachen ruhig und mit Übersicht angehen (das hab ich in der Vergangenheit eigentlich auch gemacht, nur war der Erfolg ja eher mäßig).

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche, ich versuche mich am 15. oder 16. wieder zu melden.

Cheers
Zero

28 Days (1)

Ich habe eine Weile überlegt, wie ich das neue Projekt vom alten Projekt am besten abgrenzen kann und wie ich eine wohlformulierte Überschrift finden kann. Als ich bei Twitter mal den ersten Kommentar inklusive Bild gepostet habe, ist mir dann spontan der Hashtag #28days in den Sinn gekommen, weswegen ich das Projekt seitdem so nenne.

Tweet vom 01.02.2014

Tweet vom 01.02.2014

Mittlerweile ist ja schon der vierte Tag und es geht mir sehr gut. Allerdings habe ich es auch ausgereizt und um 23:30 Uhr am Freitag meinen letzten Mojito getrunken. Dieser war recht stark, aber alles noch im Rahmen. Fleisch direkt habe ich auch schon am Freitag nicht mehr gegessen, es gab zum Mittag allerdings Fisch. Auf diesen werde ich natürlich im Februar auch verzichten. Mein aktuelles Gewicht habe ich morgens am 01.02.2014 nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück kontrolliert. Diese Zeit werde ich natürlich auch beibehalten. Ich starte mit dem Gewicht X kg (das geht euch gar nichts an) und möchte zum Gewicht X – 5,0 kg. Wie der aktuelle Stand ist, wird euch auch immer mal unregelmäßig mitgeteilt. Wer aktuelle Infos haben möchte, folge mir auf Twitter: @ihasouts Wer keine aktuellen Infos haben will, folge mir ebenfalls. Wer kein Twitter hat, installiere es sich. Um mir zu folgen.

Okay genug davon. Mein Kollegen haben heute beschlossen, diesen Monat noch zusammen essen zu gehen. In ein Restaurant hier in der Region in dem es vorzügliche Steaks gibt. Sie hassen mich. Ich weiß es jetzt. Außerdem muss ich extrem aufpassen, dass ich mich diesen Monat nicht nur von Pizza und pizzaähnlichen Varianten ernähre, dann klappt es sicherlich mit dem Fleisch- und Alkoholverzicht, aber die Gewichtsreduktion könnte ein Problem darstellen.

Ich melde mich in der nächsten Woche wieder. Eventuell auch noch mal zwischendurch, aber vermutlich nicht, weil ich am Wochenende viele (schöne) Termine habe.

Euer Lactovegetarier
Zero

Standpunkt zur romantischen Zweierbeziehung

Es geht ums Abweichen von der romantischen Zweierbeziehung (RZB). Eine RZB bezeichnet die im westlichen Kulturkreis verbreitetste Form der intimen Beziehung zwischen zwei Menschen. Gesellschaftlich ist sie geachtet. Wesentliche Merkmale von ihr sind Ausschließlichkeit (begrenzte Zeit und Nähe mit Dritten, keine Intimität) und Absolutheit (wenn dann richtig, Zeithorizont unbegrenzt).

Was ist damit? Manche Ausschließlichkeit mag dem Zweck dienen, andere fernzuhalten. Doch das widerspricht dem Bild, dass wir Neues mögen! Und andere, und die Welt entdecken … Auf dem Spiel steht Vielfalt. Ist Veränderung kein Zeichen von Glück, wenn der Weg Ziel ist? Will ich einschränken, um an mich zu binden? Oder dass mir das geschieht.

Absolutheit erzeugt die Hürde für Wechsel. Mensch kann die Beziehung nicht herunterfahren, um sich zu öffnen. Und Neues nicht unverbindlich erleben, denn wer lässt sich mit Vergebenen ein und auf nichts Ganzes. Übrig bleibt die Dichotomie: das Ursprüngliche erhalten oder sein Ende ausrufen, mit vagem Ausgang. Keine temporäre Zwischenstufe würde Alternativen Raum zugestehen. Mensch will doch Beziehungen aufgrund von Zuneigung und Begeisterung führen. Weil sich Schönes von selbst erhält. Wenn Veränderung ganz leicht ist, wird nichts bloß aus Trägheit da sein.

Nähe existiert im Hier und Jetzt aufs Neue statt pauschal vereinbart. Wenn ich stets keine Zeit haben und mich ändern kann; wenn ich nicht fürchten muss, jemanden auf der Suche nach mehr aufzuhalten, dann werde ich mich nicht schlecht fühlen für etwas, das ich nicht erfüllen möchte.

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